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Fremdlinge ohne Bürgerrecht


"Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, dass sie Fremdlinge und Wanderer ohne Bürgerrecht sind auf Erden; denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, dass sie ein Vaterland suchen.

Und hätten sie dabei jenes im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren; nun aber trachten sie nach einem besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet."  (Hebräer 11, 13-16)

Er sagt das sie Fremdlinge und Pilger auf der Erde waren. Wem gegenüber sind sie Fremde? Manche von euch sehe ich heute zum ersten Mal hier, aber ihr seid mir wie eine Familie, ich habe kein Verlangen euch zu verbannen. Okay, vielleicht ein paar von euch. Wenn ihr Fremde seid im Volk GOTTES, aber mit den Einwohnern Kanaans sehr vertraut seid, dann gehörst du zu jenen.

Wenn du lieber Gemeinschaft hast mit denen, die sich nicht als Pilger betrachten auf einer Reise zu einem entfernten Land, wenn du lieber mit denen zusammen bist, dann bist du selbst kein Pilger, der auf der Reise in ein entferntes Land ist. Wenn deine Hoffnung nur in dieser Welt liegt – wenn alles, was du besitzt, alles was du bist, und alles, was du je warst im Grunde in dieser Welt zu finden ist, dann bist du kein Fremder und nicht andersartig dieser Welt gegenüber. Wenn du wirklich ein Christ bist, dann sagt Paulus im Philipperbrief dazu, dass unsere (deine) Bürgerschaft im Himmel ist. Wir sind Bürger des Himmels. Wie in Hebräer 11,14: „… denn die solches sagen, zeigen damit an, das sie ein Vaterland suchen...“. Ich suche eine Heimat. Als ein Verbannter, ein Fremder. Und ich warte auf eine künftige Heimat. Das bedeutet, dass viele Möglichkeiten in dieser Welt an mir vorbeigehen werden. Und ich werde sie vorbeigehen lassen. Denn obwohl sie Möglichkeiten für jemand darstellen, der zu dieser Welt gehört, so sind es keine Möglichkeiten für mich. Ich habe meine Bürgerschaft woanders. Ich gehöre woanders hin. Ich liebe diesen Satz:

„Denn die solches sagen, zeigen damit an, das sie ein Vaterland suchen. Und hätten sie dabei an jenes gedacht, von welchen sie ausgezogen waren, so hätten sie ja Zeit gehabt zurück zu kehren;“.

Das ist eine erschreckende Passage der Bibel. Hier hast du eine offene Türe, wenn du willst, darfst du gehen. Du denkst darüber nach, zurück zu gehen? GEH! Ich weiß nicht, ob das ein paar von euch verstehen. Aber könnt ihr euch erinnern als ihr noch Kinder wart? Und ihr habt ein Spiel gespielt, vielleicht mit ein paar Freunden, und die Dinge laufen nicht so wie es dir gefällt und du stellst dich in die Ecke und bist deswegen beleidigt. Und der Grund dafür, warum du das tust, ist der, das die anderen das sehen sollen, und zu dir kommen um dich an zu betteln wieder mit zu spielen. Mach das niemals mit GOTT! Denn ER wird nicht zu dir herkommen und dich anbetteln ins Spiel zurück zu kommen. Hebräer 11,16: „ … nun aber trachten sie nach einem besseren Vaterland, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich GOTT nicht, ihr GOTT zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt zubereitet...“. Sie trachten nach einem besseren Heimatland.

Wisst ihr was seltsam ist an den Bewohnern dieser Welt? Wenn du auch nur erwähnst, das du nach einem besseren Heimatland verlangst, dann werden sie so wütend, das sie schier Galle spucken. Ihr hört Wissenschaftler, Soziologen und andere, die über Christen reden als solche, die nicht wirklich in dieser Welt leben, die diese Welt nicht zu einem besseren Ort machen wollen, die einfach in eine andere Welt entkommen wollen. Dies scheint mit witzig, da die meisten Hilfswerke und charitativen Einrichtungen entweder auf christlichen Prinzipien, oder von Christen gegründet, und davon ausgehend weiter geführt wurden. Christen tun und setzen mehr daran dieser Welt Hilfe und Gesundheit zu geben als sonst wer. Was mich erregt, ist, wenn die Regierung der Vereinigten Staaten sagt, das dieses Jahr so viel vom Staat für Wohltätigkeit gespendet wurde. Ich wünschte, sie würden genau darlegen, WER dieses Geld wirklich gegeben hat. Denn der größte Teil davon sind Christen, die an kirchliche Hilfsorganisationen gespendet haben – um Probleme auf dieser Welt zu lösen.

Wir sind keine trotteligen und realitätsfernen Leute. Wir sind keine Träumer. ABER, GOTT hat uns ein Land verheißen. Und darauf warten wir. Das ist, worauf wir warten. Und wir glauben GOTT, das ER es bereitet hat. Und wir tun nicht die guten Taten in dieser Welt, geben den Hungrigen zu essen und helfen den Armen, weil wir glauben, das in dieser Welt einmal utopische Zustände herrschen werden, wir tun das nicht im Namen eines künftigen Utopias, sondern im Namen des Mitgefühls. Und um raus zu gehen und den Menschen zu sagen, das eine andere Welt kommen wird. Eine andere Welt wird kommen! Glaubt GOTT! Glaubt GOTT. Glaubt IHM. Nun aber trachten sie nach einem besseren Heimatland, nämlich einem himmlischen.

Ich will nicht klischeehaft wirken, aber das ist ein Heimatland in dem ich NIE jemand auf Wiedersehen sagen muss. Ein Land in dem ich nie sagen muss: „es tut mir leid“. In dem ich nie mehr um Vergebung der Sünden bitten muss. Ein Land, in dem ich nicht mehr die ganze Nacht in Verwirrung darüber auf bleiben muss, wer ich eigentlich bin, und was ich hier mache. Wo ich nie mehr schreckliche moralische Kämpfe in mir selbst aus tragen muss. Ein Land, in dem ich niemals unsicher sein werde, und in dem ich niemals sterben muss. Das ist einer der grundlegendsten Punkte, die mir die geistliche Blindheit des Menschen offenbaren. Ich habe so viele Menschen sterben sehen. Mein Bruder starb, mein Vater starb, ich habe bei der Beerdigung meiner Schwester gepredigt. Ich habe Menschen im Krieg sterben gesehen. Jeden Tag werden hunderte und tausende in den Tod gerissen.

Und doch sehe ich wie die Alten, die alten Menschen die die Beerdigungen ihrer Freunde besuchen, völlig an der Tatsache vorbei sehen, die Tatsache leugnen, das sie selbst es bald sind, die da zu Grabe getragen werden. Und ohne Reue, ohne Angst, ohne Zittern und ohne die Botschaft des Evangeliums, das sie eigentlich gehört haben, blenden sie diese Tatsache aus - vielleicht wütend, oder im schlimmsten Falle sogar sehr freundlich. Und sie bleiben unbekehrt bis zu ihrem Todestag und kommen in die Hölle. Feine alte Gentlemen und kleine alte Damen, Väter, die sehr hart gearbeitet haben, Frauen, die 10 Kinder groß gezogen haben, alle kommen in die Hölle. Denn im Gegensatz zu Noah haben sie diese Warnung niemals ernst genommen, sie haben GOTT locker gesehen, haben IHN großmütterlich behandelt. Und sie sterben und gehen verloren. Das schlimmste, was dir passieren kann, ist zufrieden zu sein mit dieser Welt. Und GOTT würde sich schämen, sie seine Kinder zu nennen. Und sie würden sich schämen, IHN ihren GOTT zu nennen.

Wo bist du heute? Wo stehst DU? Wie damals Adam fiel, da kam GOTT in den Garten und sagte: „Adam, wo bist du?“. Wo bist du Adam? GOTT stellte die Frage nicht, weil er nicht wusste wo er war, er wusste es. Wo bist du heute? Junger Mensch, der du da sitzt, Teenager, oder was auch immer. Vielleicht hattest du Privatunterricht und vielleicht bist du nach außen sehr religiös und du siehst nach außen wirklich gut aus. Wenn man dir jemand zuschaut, Junge, du kannst wirklich zum Trommelschlag laufen. Aber in dem Moment, wo dir niemand zuschaut, da hast du wirklich keine Furcht GOTTES? Oder? Und du lebst ohne die Furcht GOTTES und du lebst ohne die Liebe GOTTES und da ist nichts in dir außer Stroh. Stroh zum Verbrennen. Stroh für die Hölle. Oder vielleicht bist du hier, im mittleren Alter, du arbeitest ständig und bist permanent beschäftigt und hast allerlei Dinge zu tun und alles mögliche andere und du hast einfach keine Zeit. Werter Herr, werte Dame, ihr werdet sterben und in die Hölle fahren. Vielleicht bist du da, schon älter, bist ein guter Mensch gewesen nach menschlichem Ermessen, du hast eine Familie groß gezogen, gute Dinge getan, bist geachtet und hast vielleicht einen Sinn für Kultur und vielleicht sogar ein klein wenig Weisheit angesammelt. Und du bist freundlich und angenehm und alles mögliche, aber hast dein ganzes Leben als jemand gelebt, der niemals nach einer Stadt Ausschau gehalten hat, deren Gründer und Erbauer GOTT ist.

Du hast gerade genug Religion, um dich geradewegs in die Hölle zu schicken. Selbst wenn Menschen um euch gerungen haben sie an zu hören, dich angefleht haben, mit euch gebetet haben und alles mögliche getan haben, so bist du doch so träge wie ein Stein und bist auf dem Weg zur Hölle und keiner wird dich bremsen. Es sei denn GOTT. Und wenn das jetzt Furcht in dir bewirkt, junger Mann, wenn dich das zum Zittern bringt, Mann im mittleren Alter, wenn dich alten Mann oder alte Frau das plagt oder sogar wütend macht und es nur ein wenig Frucht in dein Herz legt, dann wirf dich jetzt nieder und rufe GOTT um Barmherzigkeit an. Rufe IHN an, dich vor dem zukünftigen Zorn zu retten. Denn, mein lieber Freund, NIEMAND wird an jenem Tag entfliehen außer denen, die mit dem Blut des Lammes frei gekauft wurden. Keiner wird an jenem Tag entkommen. Kein gutes Werk wird den Preis bezahlen können um dich frei zu kaufen.

Kein gutes Werk. Dass doch Furcht in dein Herz gestoßen möge wie ein Dolch! Ein für alle mal, hör auf mit dem ganzen anderen Unsinn und rufe aus zu IHM: „Rette mich HERR. Rette mich!“ So viele hier um euch herum gehen zugrunde und so viele werden gerettet und doch sitzt du da und tust nichts. Du schaust die einen an, und du siehst, es ist wahr, hier sind manche die ein Maß an Erlösung haben und ein Maß der Liebe GOTTES, das dir völlig fremd ist, aber du sitzt einfach nur da. Du siehst andere, die gottlos sind und unmoralischer als du, und sie gehen verloren, und du siehst nicht, das diese deinen zukünftigen Weg klar vorzeichnen, auf dem du selbst auch bist. Was willst du tun, was willst DU tun?

(eine Predigt von Paul Washer


Zum Nachdenken:

James White über Relativismus

Dein Leben als Christ hat Wert für die Ewigkeit - in Christus

Der, den Jesus liebte

Nicht in dir selbst

Was andere dürfen, haben, können gilt nicht für dich Christ

Jesus Christus ist Alles oder Nichts für Dich


"Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen Lüsten und Vergnügungen, lebten in Bosheit und Neid, verhasst und einander hassend.

Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien, da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes, den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter, damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.

Glaubwürdig ist das Wort, und ich will, dass du dies mit allem Nachdruck bekräftigst, damit die, welche an Gott gläubig wurden, darauf bedacht sind, eifrig gute Werke zu tun. Dies ist gut und nützlich für die Menschen."                (Titus 3,3-8)